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Grundris Erdgeschoß
erstellt durch U. Hauer nach Aufmaß 1988

 

Quelle Jahresschrift des Kreismuseum 1990

Im Erdgeschoß war zeitweilig ein Gefängnis untergebracht. Die Arestanten wurder über den Wehrgang der Stadtmauer zum Eingang in den Turm geführt und aus dem ersten Stock mit Hilfe eines Seiles durch ein Loch im Fußboden in die Arestzelle hinuntergelassen. Nach dem Baubefund hatte dieser Teil ursprünglich nicht einmal eine Fensteröffnung.
Nach Einbau der Tür im Erdgeschoß wurde dieser sogar zeitweise als Schafstall genutzt.

Diese massive Tür wurde bei den Sanierungsmaßnahmen gefunden. Da über dem Loch eine Nase ist, war dieses warscheinlch einmal mit einer Klappe/Schieber verschließbar.

Der Türdurchbruch stammt aus dem 16.Jh.

Steile Holztreppen prägen das Bild des Turmes.
Die steinerne Gewölbedecke wurde im 16. Jh. eingezogen. Der Durchbruch für die Treppe und die Treppe selbst wurden jedoch erste 1858 eingebracht.

Auf Schautafeln sind Bilder der Stadt Haldensleben zu sehen. Diverse Fundstücke wie Balken, Ziegel und ein altes Aufzugsrad runden das Bild ab.

Versäumen sie bitte nicht, sich in unser Gästebuch einzutragen, wenn sie gehen.

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