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Der Turm

Grundriß der Toranlage

nach der Flurkarte von 1721 Quelle: Jahresschrift 1990 des Kreismuseums.

Der historische Stadtkern Haldenslebens ist von einer ehemals  ca. 2100 m langen Stadtmauer umgeben. Sie wurde von vier Toren (Stendaler Tor, Magdeburger Tor, Hagentor und Bülstringer Tor) unterbrochen. Von den Toren sind jedoch nur  noch das Stendaler Tor (heute Sitz der Stadtinformation Haldensleben) und der Bülstringer Torturm erhalten.
Das Bülstringer Tor war das kleinste der vier Stadttore. Wie die Karte zeigt bestand es aus einem Vortor, einer seitlich befestigten Zugangsangsstraße (Zwinger) mit Brücken über die Stadtgräben (gepunktet) und dem inneren Tor. Bemerkenswert ist, daß der Tordurchlaß nicht mittig im Verlauf der Straße ist, sondern direkt neben dem Turm gebaut wurde. Die Stelle, an welcher die Stadtmauer in den Turm eingebunden war, ist als Störung erkennbar. (in der Zeichnung ----)
Der Turm wurde mit großer Wahrscheinlichkeit nachträglich in die Stadtmauer eingefügt. Dafür sprechen die im inneren des Turmes gefundenen Reste der Stadtmauer
.

 

 

 

 

 

 

 Der Torturm

Der Bülstringer Torturm wurde in der Zeit um 1250 bis 1260 erbaut und ist das älteste, noch erhaltene Gebäude in Haldensleben. Der Wehrgang der Stadtmauer führte über das Tor hinweg zum ursprünglichen Eingang des Turmes. Dieser befand sich in der ersten Etage, dort wo heute ein Fenster zu sehen ist.
Seit 1986 gibt es hier eine Ausstellung, in der anhand von Fotos und Reproduktionen alter Ansichtskarten dem Besucher die Entwicklung unserer Stadt nahegebracht wird. 1994 wurde die Ausstellung aktualisiert. In den Jahren nach 1986 wurden auch die anderen Stockwerke begehbar gemacht.

Der Aufbau des Turmes

In der nebenstehenden Schnittdarstellung sind die einzelnen Ebenen gut zu erkennen. Informationen sowie die angegeben Schnitte A-B bis G-H finden Sie auf der dazugehörigen Seite. Klicken Sie dafür einfach nur auf die entsprechende Etage in der obigen Darstellung mit den Ebenenbezeichnungen oder steigen sie einfach der Reihe nach herauf und herab.

Dort gehts auch schon zum Eingang

Schnitt und Straßenansicht:
U. Hauer

Quelle: Jahresschrifft des Kreismuseum 1990

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